Was die Ausbildereignung wirklich ausmacht – weit mehr als ein „Schein“
Der Ausbilderschein oder auch die Ausbildereignung nach AEVO ist mehr als nur ein Papier. Sie zeigt, dass eine Fachkraft die nötigen Kenntnisse hat, um Auszubildende gut zu begleiten: fachlich, rechtlich und im Alltag im Betrieb. Die Grundlage dafür ist das Berufsbildungsgesetz (BBiG) zusammen mit der Ausbilder-Eignungsverordnung (AEVO). Wer die Prüfung besteht, erhält den sogenannten AdA-Schein. Dieser ist bundesweit anerkannt, egal in welchem Beruf man arbeitet oder bei welcher Industrie- und Handelskammer man die Prüfung gemacht hat.
Wichtig ist dabei nicht nur das Gesetz dahinter, sondern vor allem, wie Ausbilder Wissen weitergeben. Heute wird erwartet, dass Ausbilder verständlich erklären können, mit jungen Menschen sicher umgehen und wissen, wie Lernen Schritt für Schritt funktioniert. Genau hier setzt die AEVO an. Sie sorgt dafür, dass die Ausbildung im Betrieb auf einem guten Niveau bleibt und Unternehmen auch in Zukunft genügend Fachkräfte haben. In vielen Betrieben ist die Ausbildereignung deshalb Voraussetzung, um ein Team zu führen oder mehr Verantwortung zu übernehmen.
Alles wichtige zum Ausbilderschein
Unser Dozent Johannes erklärt alles wichtige zu den Inhalten und der Prüfung beim Ausbilderschein
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Mehr InformationenWie die AEVO-Prüfung aufgebaut ist – schriftlich, praktisch und gut strukturiert
Die AEVO-Prüfung besteht aus zwei Teilen: einem schriftlichen Teil und einem praktischen Teil.
In der schriftlichen Prüfung (Dauer etwa 180 Minuten) werden die wichtigsten Themen rund um die Ausbildung abgefragt. Dazu gehören zum Beispiel: Planung der Ausbildung, Rechte und Pflichten im Betrieb, Grundlagen aus dem Arbeitsrecht und sinnvolle Methoden, um etwas beizubringen. Es geht nicht nur darum, Fakten auswendig zu wissen, sondern zu zeigen, dass man den Ablauf einer guten Ausbildung versteht.
Im praktischen Prüfungsteil wird eine Ausbildungssituation vorgestellt. Das kann eine Präsentation sein oder eine Unterrichtseinheit (Unterweisung), in der du zeigst, wie du jemandem etwas beibringst. Beide Varianten dauern ungefähr 15 Minuten und werden anschließend in einem Fachgespräch besprochen. Dort sollst du erklären können, welche Ziele du hattest, warum du bestimmte Schritte gewählt hast und wie du die Lernenden mitnimmst. Diese Fähigkeit wird immer wichtiger, weil Ausbildung in vielen Betrieben heute viel geplanter und bewusster abläuft als früher.
Wichtig zu wissen: Nicht jede Kammer macht es gleich. Manche Kammern lassen dich zwischen Präsentation und Unterweisung wählen, andere schreiben eine Form vor. Deshalb sollten Teilnehmende frühzeitig bei ihrer zuständigen IHK oder HWK nachfragen, welche Regeln genau gelten.
Alle Termine und weiteren Infos zum Ausbilderschein
Jetzt Kurs buchenWarum sich der Ausbilderschein heute mehr lohnt denn je – Perspektiven und Vorbereitung
Die Ausbildereignung eröffnet viele neue Möglichkeiten im Beruf. In zahlreichen Unternehmen ist sie eine wichtige Voraussetzung, wenn man eine Gruppe, eine Abteilung oder später den Nachwuchs im Betrieb führen möchte. Oft sind bestimmte Aufgaben direkt an den AdA-Schein gebunden. Gleichzeitig helfen ausbildende Betriebe aktiv mit, den Fachkräftemangel zu verringern – ein Thema, das in vielen Branchen bereits deutlich spürbar ist.
Für alle, die die AEVO-Prüfung ablegen möchten, ist eine gute Vorbereitung entscheidend. Das FBI Vulkaneifel bietet dafür kompakte Kurse vor Ort und Online, sowie einen flexiblen Videokurs mit täglicher Betreuung durch Dozenten an. In allen Varianten werden nicht nur die Inhalte für die Prüfung vermittelt. Es wird auch gezeigt, wie man typische Fehler vermeidet, Lernziele klar formuliert und eine Unterweisung so aufbaut, dass sie in der Praxis gut funktioniert.
Wer die AEVO erfolgreich bestehen möchte, braucht also nicht nur Theorie, sondern eine Lernumgebung, in der der Stoff verständlich erklärt und auf den Berufsalltag übertragen wird. Genau darauf ist unser Konzept ausgerichtet: klar, kompakt und nah an der Prüfungspraxis.
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